Über Leuchtdioden

LED steht für eine lichtemittierende Diode,


ist also eine Leucht-Diode und gehört zu den elektronischen Halbleiter-Bauelementen. Wenn Strom durch die Diode geleitet wird, erzeugt sie entweder Licht, Infrarot- oder ultraviolette Strahlung. Die Halbleiter, aus denen die Dioden bestehen, haben entweder eine blaue, gelbe, rote oder grüne Färbung. Neben farblosen LED Lampen gibt es mittlerweile Modelle in fast allen vorstellbaren Farbnuancen. Leucht-Dioden sind im Gegensatz zu Glühbirnen keine Temperaturstrahler.

Die Lebensdauer einer Diode ist abhängig vom jeweiligen Halbleitermaterial und den Bedingungen unter denen sie betrieben wird. Dazu gehört beispielsweise die Umgebungstemperatur und Stromstärke. So reicht die Lebensdauer von mehreren tausend Stunden bei älteren 5-Watt-LEDs bis beispielsweise zu über 100.000 Stunden bei modernen Hochleistungs-LED’s und solchen, die mit niedrigen Strömen betrieben werden.

abei fallen sie nicht schlagartig aus, sondern werden nach und nach schwächer. Zum Vergleich: die Lebenszeit einer Glühbirne beträgt knapp 2.000 Stunden. Weitere Vorteile gegenüber einer Glühlampe besitzen LEDs vor allem in ihrer Unempfindlichkeit bei Erschütterungen. Da sie keinen Hohlkörper haben, können sie nicht implodieren.

Die Einsatzbereiche einer Leucht-Diode sind vielfältig, kannte man sie früher vor allem als Betriebslämpchen am Fernseher oder Videorecorder, haben sie mehr und mehr den Weg in die dekorative Innenraumbeleuchtung gefunden.

Experten bestätigen, dass in den nächsten Jahren sowohl die technische Entwicklung, als auch die tatsächliche Verbreitung von LED Beleuchtung in schnellem Tempo voranschreitet.

Schon jetzt arbeiten LED Leuchtmittel außerordentlich Energie-effizient. Die kleinen Dioden verwerten tatsächlich rund 90 Prozent der eingeleiteten Energie in Licht um, die Glühbirne wirkt dagegen wie ein wahrer Energieverschwender. Gerade mal 10 Prozent der verwendeten Energie nutzt ihr Glühfaden für die Produktion von Licht, die verbleibenden 90 Prozent der Energie verpuffen sinnlos als Wärme.

LED’s zeigen so ein sogar höheres Energiesparpotential als herkömmliche Energiesparlampen. Berechnungen belegen, dass mit dem Einsatz von LED Lampen bis zu 90 Prozent an Energiekosten gegenüber herkömmlichen Spar- oder Glühlampen eingespart werden können. Übrigens hat sich die Leucht-Diode auch im Fahrzeugbau als echter Umweltengel erwiesen.

Bei neueren Fahrzeugen gehören LED- Bremsleuchten bereits zum Standard. Studien haben gezeigt, dass sich damit etwa 0,2 Liter Benzin auf 100 Kilometer sparen lassen. Wären demnach alle zugelassenen Wagen in Deutschland mit Xenon-Scheinwerfern und LED-Heckleuchten ausgestattet, so würde die CO2-Belastung jährlich um etwa 2,6 Millionen Tonnen sinken.

 Mit ihrer großen Helligkeit, der langen Lebensdauer und ihrem hohen Maß an Energieverwertung gibt es immer mehr Einsatzgebiete für die Halbleiter-Diode. Neben Tisch- und Taschenlampen sind dies vor allem Außen- und Effektbeleuchtung von Gebäuden, die effektvolle Markierung von Stufen oder Fluchtwegen und natürlich die vielen dekorativen Möglichkeiten im Innen- und Wohnungsbereich.

Ob es um die Beleuchtung von Vitrinen, Bildern Bars, Discos, Schlafräumen, Wohnzimmern, Bädern oder um eine spezielle Demo-Objekt Beleuchtung geht, dem kreativen Einsatz der in unserem LED Shop erhältlichen kleinen Lichtwunder sind kaum Grenzen gesetzt.

 

Heute schreiben wir das Jahr 2021


Die LED Lampen Entwicklung hat einen unerwarteten Ausmaß. Als wir den Beitrag vor viele Jahren geschrieben haben, haben wir nie erwartet das die LED Technologie sich so schnell weiter entwickelt. neue Leucht Dioden Arten haben den Markt erobert. Eine den beliebtesten LEDs die derzeit in fast allen Lampen eingebaut werden sind die SMD 3014 Dioden. Diese Winzlinge sind nicht zu unterschätzen, denn die ermöglichen eine Lampe eine TOP Leistung zu generieren von über 140 Lumen pro Watt. Wenn das mitverfolgt haben lagen diese Werte vor einigen Jahren noch bei 50-60 Lumen pro Watt.

Die gestiegene Leistung ist besonders für T8 Leuchtstoff Röhren von Vorteil. Denn nun bringen die LED T8 Röhren einen höheren Ersparnis Potenzial und das macht eine Umrüstung auf LED hoch Attraktiv. In dem Fall ist nicht nur die Leistung gestiegen, auch die Anschaffungskosten sind von über 40€ pro die Röhre bis auf unter 20€ gesunken.

 

Filament LEDs.


Eine weitere Interessante Entwicklung. Die bei E27 und E14 Lampen Fassungen zur Einsatz kommt. der Sinn von Filament LEDs - den Kunden eine LED Lampe Optisch und Licht Technisch so weit wie möglich eine Glühlampe nah zu stellen. Die kleine dünne LEDs versetzen eine Lampe in eine erstaunliche Optik. Der Nachteil - die Filament LEDs sind sehr sensibel und bei billigen Lampen gibt es zu viele Ausfälle und Defekten. Ich kann im Moment nur noch raten die SMD LED Lampen zu verwenden.

 

Eine weitere LED Technologie die weiter Entwickelt würde sind die COB LEDs.


In Vergleich zur O-LED Technik sind bei COB LEDs einiges Voran gekommen. Die COB LEDs verwenden die Hersteller für Anfertigung von der Beleuchtung für Gewerbe und Industrie Beleuchtung. COB LEDs sind Heute Pflicht bei Fluter alle Arten, Straßen Lampen und Spot Lampen. Die Technik ermöglicht sehr viele einzelne LED Verbindungen auf eine kleinere Fläche zu setzen. Somit bekommt man eine große Licht Leistung auf eine kleine Fläche. Der Nachteil - COB LEDs benötigen eine vernünftige Kühlung durch einen Kühlkörper.

 

Die LED-Technik von Hi- Power und COB LEDs


ist für die Beleuchtung von Innenräumen und Außenbereichen die wohl innovativste und modernste Technik überhaupt. Nicht nur, dass LED-Lampen extrem wenig Energie verbrauchen, und zwar weniger, als jede andere Lichtquelle, mit Ausnahme der natürlichen Lichtquelle Sonne. LED-Lampen zeigen eine Robustheit, wie sie keine andere Beleuchtungseinrichtung bieten kann.

In ein LED kann keine Feuchtigkeit einziehen, da es sich nicht, wie bei anderen Lampen, um Glaskolben oder Leuchtstoffröhren handelt. Um ein LED durch mechanische Belastungen zu zerstören, muss man es schon mit großer Kraft gezielt zertreten. Das liegt daran, dass das Licht einer LED nicht durch einen Glühfaden in einem Vakkum erzeugt wird und auch nicht durch ein Gas, das sich in einer Glasröhre befindet, sondern allein durch seine Eigenschaft als Halbleiter. Ein LED besteht aus einem Halbleitermaterial innerhalb einer Kunstharz-Ummantelung.

Aus diesem Grund sind LEDs für jeden Einsatzzweck geeignet. Sie können an Außenfassaden angebracht oder darin integriert werden, man kann sie für Bodeneinbaulampen verwenden oder als schmale Leuchtstreifen innerhalb von Fugen in Bädern oder allen Fliesen- und Holzfußböden integrieren. Sogar im Möbelbau werden die kleinen Leuchtdioden verwendet, da man sie auch aufgrund ihrer geringen Größe selbst in kleinsten Zwischenräumen einbauen kann.

In diesen Formen dienen LEDs vorwiegend als Effektbeleuchtungen, sind aber selten dazu geeignet, einen Raum vollständig auszuleuchten. Um die energiesparende Beleuchtungstechnik aber auch zur Ausleuchtung von Räumlichkeiten oder in Außenstrahlern verwenden zu können, muss eine größere Anzahl intelligent miteinander kombiniert werden. LED-Lampen bestehen daher aus einer gewissen Anzahl einzelner LEDs, häufig in verschiedenen Farben, um in der Summe ein helles und weißes oder warmweißes Licht zu ergeben. Darüber hinaus eignen sich LEDs für farbige Beleuchtungen aller Art und für Beleuchtungen mit einem Farbwechsel.

 

Hi Power und COB LEDs Lampen


Um das Licht einer LED-Lampe in einer Qualität anbieten zu können, wie sie eine Glühlampe bietet, wird seit Jahren mit großem Erfolg an der Technik geforscht. Die neueste Entwicklung sind COB (Chip On Board) und Hi-Power LED-Lampen, die in modernen Designer-Lampen und vielen anderen Bereichen eingesetzt werden und Leistungen bis zu einhundert Watt erzeugen können. COB LEDs eignen sich besonders für die Architekturbeleuchtung und die Modding Szene. Die leistungsstarken Leuchtdioden werden in Form von rechteckigen Panels oder runden Modulen angeboten und eignen sich für den Einbau in vielfältigen Bereichen.

Als Maxi-LEDs leisten die Leuchtdioden eine Lichtstärke von bis zu achttausend Lumen und werden Kundenwünschen entsprechend auf Maß in einer Größe von bis zu 165 x 165 Millimetern hergestellt. Der Temperaturbereich, in dem die Hochleistungs-LEDs verwendet werden können, reicht von – 40 bis zu 65 Grad Celsius. Aufgrund ihrer hohen Leistung sind die Hochleistungs-LEDs mit eigenen Kühlkörpern ausgestattet, um die entstehende Wärme abzuleiten. Grundsätzlich sind sie an einer Spannung von 12 Volt angeschlossen und können mit handelsüblichen Trafos oder Adaptern kombiniert werden.

Hochleistungs-LED-Lampen werden auch aus CREE-XRE-LEDs hergestellt. Sie sind ebenfalls mit einem Kühlkörper versehen, damit die Leistungen nicht durch zu hohe Wärmeentwicklung beeinträchtigt werden. Mit einem Verbrauch von 4 Watt erzeugen die Lampen eine Lichtstärke von 180 Lumen bei einer Lichtfarbe, die 6 500 Grad Kelvin entspricht. Aufgrund des Abstrahlwinkels von 60 Grad erlauben diese hochmodernen LED-Lampen ihre außergewöhnliche Leistung.

Wir schauen weiter und sind gespannt mit welcher Technologie würden uns die Entwickler beglücken. Im Moment forschen die Entwickler in China an eine neue Biologische Licht Technologie. Etwas ganz anderes als OLED.
O LED Beleuchtung und Lampen sind bald auch Privat Anwender zu haben.

Die LED-Lichttechnik zählt selbst noch zu den sehr jungen Entwicklungen und hat sich in den vergangenen Jahren zu einer alltagstauglichen, extrem sparsamen Beleuchtungsart entwickelt. LED-Lampen nehmen so vielfältige Formen an, wie sie von keiner anderen Technik geboten werden kann. Sie sehen aus, wie Glühbirnen, wie Glühkerzen oder wie Leuchtstoffröhren, sind extrem klein und machen damit jeder Lichterkette Konkurrenz und sie können großflächig ganze Raumdecken in ein kreatives Licht tauchen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Technik weiteren Entwicklungen folgte. Die neueste Technologie mit Leuchtdioden ist die Verwendung organischer Leuchtdioden mit dem Namen OLED.

 

Herstellung von O LEDs


Da die Herstellung hochwertiger LEDs kostenintensiv ist und Entwickler immer weiter nach einer Optimierung der energiesparenden Beleuchtung suchen, brachten sie als neuestes Ergebnis die organischen Leuchtdioden hervor, die zwar noch nicht dieselben Einsatzmöglichkeiten bieten, wie herkömmliche, nichtorganische Leuchtdioden, aber dafür andere Fähigkeiten besitzen, die es bisher in der Beleuchtungstechnik nicht gab. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, bis auch Lampen in verschiedenen Formen und Formaten angeboten werden, die mit den extrem dünnen Flächenleuchten arbeiten. Die großen und bekannten Hersteller von Lampen und Leuchten haben in enger Zusammenarbeit mit berühmten Designern bereits erste eindrucksvolle Ergebnisse erzielt.

 

Anwendungsgebiet von O-LED


Leuchtende Glas- und Spiegelflächen zählen zu den ersten Errungenschaften der Forscher. Ein ganz neuer OLED-Spiegel aber ist ein wahrer Zauberspiegel. Dieser Spiegel setzt sich aus einer großen Anzahl von OLED-Modulen zusammen und kann an der Wand befestigt werden oder frei im Raum stehen. Solange sich niemand in der Nähe des Spiegels aufhält, ist er einfach eine großflächige Leuchte. Sobald sich aber ein Mensch dem Spiegel nähert, zeigt er sein wahres Gesicht, oder besser gesagt die Person, die vor dem Spiegel steht.

Neben den OLED-Modulen enthält der Spiegel oder die Leuchte, denn diese Entwicklung vereint beide Funktionen, mehrere Infrarotsensoren. Erkennen die Sensoren eine Person, so werden die Module, vor denen sich die Person befindet, sanft herabgedimmt. In diesem Moment ist das Spiegelbild nur noch von den umgebenden OLED-Modulen mit Licht umrahmt. Entfernt die Person sich wieder von dem Spiegel, so schalten sich fließend die Leuchten wieder ein und verschmelzen das Spiegelbild mit dem zunehmenden Licht.

Ein weiteres Licht-Kunstwerk stellt das Leuchtelement Mimosa dar, das vom Jason Bruges Studio entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um OLED-Module in Form von Blüten, die sich dann öffnen wenn sich ihnen eine Person nähert. Die Öffnung der Blüten erfolgt allein durch die Lichteffekte der OLED-Module in Kombination mit Infrarotsensoren. Aber auch erste OLED-Lampen in Glühlampenform wurden bereits entwickelt.

Allerdings handelt es sich dabei um sogenannte Flat-Lamps, die aus einem flachen, gläsernen OLED-Modul bestehen und eine Glühbirne mit angeschlossenem Kabel darstellen. Aus der Glasplatte ragt das Kabel genau an der Stelle heraus, an der es innerhalb des Moduls dargestellt ist. Flat Lamp ist auch der Name einer Leuchtenserie von Tom Dixons, die ausschließlich mit OLED-Modulen betrieben wird und daher eine besonders flache Bauweise erlaubt.

Dünne Lichtstreifen lassen sich als Markierungslicht in dunklen Fluren und Treppenhäusern problemlos an Wänden, Decken, Türen und anderen Gegenständen befestigen. Da die Streifen nur wenige Millimeter dick sind, verschmelzen sie mit ihrem Untergrund. Sie sind extrem leicht und lassen sich auf fast jeder Oberfläche befestigen.

 

O LED Technologie - Die neue Beleuchtung Technologie


Neben den LEDs, deren Verbreitung speziell in der Beleuchtungstechnik derzeit rasant voranschreitet, und die gerne als die Zukunft des energiesparenden Lichts bezeichnet werden, arbeitet die Forschung seit längerem auch mit organischen LEDs, den sogenannten OLEDs. Grundsätzlich können OLEDs genauso verwendet werden, wie die anorganischen LED Leuchtmittel.

Bisher ist aber die Stromdichte und damit die Leuchtkraft wesentlich geringer. Deshalb findet man die organische Form der Halbleiter in der Beleuchtungstechnik derzeit noch nicht so häufig. Sie haben aber den Vorteil, dass keine einkristallinen Materialien für die Herstellung notwendig sind und die Produktion daher deutlich preisgünstiger ist. Andersherum aber ist derzeit die Lebensdauer der OLEDs nicht mit der von anorganischer LED Beleuchtung vergleichbar. Das wird sich im Laufe der nächsten Jahre aber bestimmt noch ändern, so dass man sicherlich bald mehr von dieser Technik hören wird.

 

Wofür verwendet man O LEDs?


Die Einsatzbereiche von organischen LED-Lampen sind vorwiegend dort zu finden, wo großflächige Licht- und Farb-Installationen gefragt sind, also zum Beispiel für Fernseher oder PC-Monitore, für kleinere Displays und für großflächige Beleuchtungen. OLEDs sind extrem klein und dünn. Sie lassen sich problemlos auf flexiblen Materialien anbringen, so dass sie sich für flexible, biegsame Bildschirme eignen oder als sogenanntes elektronisches Papier Verwendung finden können.

Das Material ist so klein und unauffällig, dass es sich sogar zu transparenten, extrem dünnen Beschichtungen verarbeiten lässt, die sich auf Wände oder Glasscheiben aufbringen lassen. So können unsichtbare Lichtquellen und Monitore an Wänden, Fenstern und vielen anderen Flächen angebracht werden, die im eingeschalteten Zustand plötzlich in Erscheinung treten. Aus den OLEDs sollen selbstleuchtende Bildschirme hergestellt werden, die vorwiegend aufgrund der organischen Elektrolumineszens  leuchten. Von der organischen LED-Technik ist also noch eine Menge zu erwarten.

 

Aufbau von organischen LEDs


OLEDs bestehen aus verschiedenen organischen Schichten und sind extrem dünn. Typische Materialien, die dabei zum Einsatz kommen, sind Indium-Zinn-Oxid, Polystyrolsulfonat und andere polymere Verbindungen sowie Farbstoffe. Durch eine Elektronenleitungsschicht, eine Anode und eine Kathode erfolgt, vereinfacht dargestellt, der Stromfluss. Zum Schluss erhält die OLED noch eine Schutzschicht aus Silber, Lithiumfluorid oder Casiumfluorid.

Die Farbe, in der ein OLED leuchtet, hängt unter anderem von unterschiedlichen Energiestärken zwischen verschiedenen energetischen Zuständen ab sowie von den verschiedenen Farbstoffmolekülen, die in der OLED eingesetzt werden. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen PLEDs, die aus Polymeren hergestellt werden, und SMOLEDs aus kleinen Molekülen. Moderne Farbstoffmoleküle aus metall-organischen Komplexen  bringen nochmals effizientere organische LEDs hervor. Man bezeichnet diese Bausteine als Triplett-Emitter.

 

Verwendung von O LEDs in der Leuchtmittel Herstellung


Zwei große und international tätige Leuchtmittel-Hersteller widmen sich der OLED-Technik in einem ganz besonderen Maß. OSRAM und Philips haben daher inzwischen auch erste OLEDs für Beleuchtungszwecke auf den Markt gebracht. Eine spezielle von Ingo Maurer entworfene Leuchte verwendet bereits ausschließlich die moderne Technik.

Die Verwendung der OLEDs für die Beleuchtung scheitert bisher hauptsächlich noch daran, dass die Lebensdauer der organischen Leuchtdioden nicht mit der von anorganischen vergleichbar ist. Außerdem können OLEDs nicht mit derselben Robustheit aufwarten, wie die einkristallinen, anorganischen Modelle. Da die Lebensdauer der organischen Leuchtdioden auch von der Leuchtstärke abhängt, tritt dieses Problem bei der Verwendung als Leuchtmittel besonders stark auf.

Das Licht der Zukunft wird mit den bisher verwendeten Lichtquellen Glühlampen, Halogenlampen oder Leuchtstofflampen nur noch wenig gemein haben. Leuchten mit großen Leuchtkörpern wie den derzeitigen Energiespar-Leuchtstoff-Röhrenlampen oder Glühlampen werden der Vergangenheit angehören, denn die zukünftige Beleuchtung wird aus Wänden, Glasscheiben oder Spiegeln hervortreten, Leuchtkörpern, denen man bei Tageslicht nicht ansieht, wozu sie in der Dunkelheit fähig sein werden. Organische Leuchtdioden beginnen bereits jetzt, die Beleuchtungstechnik zu revolutionieren.

Organische Leuchtdioden weisen die Besonderheit auf, dass sie, wenn sie nicht leuchten, eigentlich unsichtbar sind. Sie bestehen aus transparenten, extrem dünnen Folien, die in jeder gewünschten Farbe und in jedem gewünschten Motiv leuchten. Aufgrund der Flexibilität, die sie in wenigen Jahren erhalten werden, sind die OLEDs auch geeignet, jede beliebige Form als Lichtkunstwerk erstrahlen zu lassen.

Wie es möglich ist, dass dünne, transparente Folien sich zu großflächigen Leuchten entwickeln können und dabei gleichzeitig eine ausreichende Lichtstärke erzeugen, um ganze Räume zu beleuchten, das mag dem Laien bisher noch rätselhaft und magisch erscheinen.

Erste stromleitende Polymere wurden bereits in den 1960er Jahren entdeckt. Da sie aber nicht alltagstauglich schienen, bedurfte es jahrzehntelanger Forschungen und Weiterentwicklungen, um tatsächlich leuchtende Folien zu entwickeln, die auch resistent gegen Verschmutzungen und andere Umweltbelastungen sind.

Nach wie vor basieren OLEDs auf organischen Molekülen als Verbindungen aus einer gewissen Anzahl von Kohlenstoffteilchen oder Kohlenstoff, der mit anderen Elementen in Verbindung gebracht wird. Verbinden sich gleichartige Molekülketten miteinander, so kommt es zur Bildung von Polymeren, die dasselbe Verhalten aufweisen, wie Halbleiter, also dieselben elektronischen Bauelemente, zu denen auch Leuchtdioden zählen. Diese besonderen Polymere sind also in der Lage, elektrischen Strom zu leiten und dabei zu leuchten.

Während die Lichtfarben der anorganischen Leuchtdioden vom Material der Halbleiter abhängig sind, bestehen die Lichtfarben der organischen Leuchtdioden aus Kohlenstoff-Ringstrukturen mit einem Kern aus einem metallischen Zentralatom, etwa Germanium, Platin oder Iridium. Ebenso wie bei den anorganischen LEDs wurde bei den organischen Leuchtdioden bisher kein Atom entdeckt, das weißes Licht erzeugt. Daher wird weißes Licht durch eine Mischung anderer Grundfarben erzeugt, und zwar aus roten, blauen und grünen OLEDs.

Die Haltbarkeit weißer OLEDs richtet sich nach der kürzesten Lebensdauer der Komponenten. Das ist im Fall der organischen Leuchtdioden die blaue Farbe. Nach dem derzeitigen Stand der Technik erzeugen organische Leuchtdioden eine Lichtstärke von 20 bis 90 Lumen pro Watt und reichen damit aus, um Räume unterschiedlicher Größen zu beleuchten. Eine Glühlampe hat im Vergleich eine Leuchtkraft von 14 Lumen pro Watt, eine Leuchtstoff-Energiesparlampe erreicht zwischen 65 und 85 Lumen pro Watt.

Letzte Probleme, die vor einer umfassenden Markteinführung der organischen Leuchtdioden noch zu lösen waren, bestanden vorwiegend in der Empfindlichkeit der OLEDs gegen Sauerstoff, Staub und Wasser, denn schließlich sollten organische LEDs ebenso langlebig und robust sein, wie die anorganischen Leuchtdioden. Abhilfe gegen diese Probleme schaffte eine Optimierung der Kapselungs-Technik der organischen Leuchtdioden, um die Empfindlichkeit zu reduzieren.

Obwohl OLED-Lampen inzwischen immer häufiger in modernen Leuchten eingesetzt werden, arbeiten Forscher und Techniker nach wie vor an einer Verbesserung der Lebensdauer und an einer Reduzierung der Empfindlichkeit, um langfristig in vielen Bereichen außergewöhnliche und extrem langlebige Beleuchtungstechniken einzusetzen.

 

Nun kommen wir zurück auf die klassische LED Lampe


LED-Lampen sind seit langem bekannt als die Beleuchtungstechnik mit dem geringsten Energieverbrauch. Eine LED-Lampe verbraucht bis zu 90 Prozent weniger Strom, als eine Glühlampe mit vergleichbarer Leuchtkraft. Auch die sparsamere Halogen-Lampe ist verglichen mit einer LED-Lampe noch ein echter Energieverschwender und selbst die weithin als Energiesparlampen bezeichneten Leuchtstoff-Lampen verbrauchen mitunter noch ein wenig mehr Strom, als eine LED-Lampe. Es gibt tatsächlich derzeit keine Beleuchtungsmöglichkeit, die mit so wenig Energie auskommt, wie eine LED-Lampe.

 

VORTEILE EINE LED LAMPE


Dabei überzeugt die LED-Lampe noch mit einigen weiteren Vorzügen, die keine andere Beleuchtungstechnik kennt. Die Lebensdauer einer LED-Lampe ist unübertroffen. Man geht davon aus, dass eine hochwertige LED-Lampe problemlos länger als zehn Jahre leuchtet, und zwar auch dann, wenn sie täglich mehrere Stunden in Betrieb ist.

Selbst eine LED-Lampe, die im Außenbereich verwendet wird und dadurch Kälte, Wärme und Nässe ausgesetzt ist, erfreut ihren Besitzer mit einer derart langen Lebensdauer. LED-Lampen sind weitgehend stoßfest und unempfindlich gegenüber Vibrationen. Genau genommen ist eine hochwertige und fehlerfrei hergestellte LED-Lampe wirklich dauerhaft.

 

VON LED LAMPE ZUR O-LED TECHNOLOGIE


Die zahlreichen Möglichkeiten zum Einsatz und die enorme Flexibilität einer LED-Lampe wird ebenfalls von keiner anderen Lichttechnik erreicht. LED-Lampen leuchten in vielen unterschiedlichen Farben, ohne dass dazu die Lampe ausgewechselt oder mit Farbfiltern versehen werden muss. RGB-LEDs machen den Farbwechsel innerhalb einer Lampe möglich. All diese Vorzüge, die eine LED-Lampe aufzuweisen hat, legen die Vermutung nahe, dass diese Leistungen durch keine andere Technik übertroffen werden können. Jedoch haben die Entwicklungen im Bereich der LED-Technik erst begonnen, denn diese Art der Beleuchtung ist noch relativ jung.

Der nächste Schritt sind organische LED-Lampen, die durch ihre besonders kleine Bauweise überzeugen. Organische LEDs werden durch eine besondere Beschichtungstechnik hergestellt und sind als einzelne Lampen nicht mehr erkennbar. Es handelt sich dabei um eine Art Flächenbeleuchtung, deren Möglichkeiten grenzenlos erscheinen. Organische LEDs zaubern aus Spiegeln oder Glasscheiben Leuchten dort, wo sie niemand vermuten würde. Die Vorteile der organischen LED-Technik sind daher unumstritten die grenzenlosen Möglichkeiten und die extrem geringe Größe.

Dank der organischen LED-Technik lassen sich LED-Bildschirme herstellen, die nicht nur weniger Energie verbrauchen, als herkömmliche Monitore, sondern die auch eine besondere Farbbrillanz bieten und dabei eine extrem flache Bauweise ermöglichen.

Nachteile der OLED-Technik beschränken sich derzeit auf ihren frühen Entwicklungsstand. Eines der größten Probleme der OLED-Lampen ist ihre Lebensdauer, die derzeit noch nicht an die der herkömmlichen LED-Lampen heran reicht. Wie bei allen LEDs lässt sich die Lebensdauer der OLEDs nur schwer bestimmen, da LED-Lampen allgemein nicht einfach ausfallen, sondern ihre Leuchtkraft mit der Zeit geringer wird.

Die Lebensdauer einer OLED wird daher bis zu dem Zeitpunkt gemessen, zu dem ihre Leuchtkraft um fünfzig Prozent gesunken ist. Die Angaben zur Lebensdauer beziehen sich zudem auf den Betrieb ohne zusätzliche Kühlung. Die Lebensdauer der OLEDs hängt darüber hinaus von ihrer Farbe ab. Die Angaben zur Lebensdauer einer OLED-Lampe beziehen sich daher auf die Haltbarkeit der schwächsten Farbe.

Bezeichnet man die Lebensdauer einer OLED-Lampe als kurz, so wird sie an der Haltbarkeit von herkömmlichen LEDs gemessen und ist immer noch deutlich höher, als die der traditionellen Beleuchtungstechniken. OLED-Lampen sind auch weniger unempfindlich gegenüber Nässe und anderen Umwelteinflüssen, als herkömmliche LED-Lampen.

Es ist aber davon auszugehen, dass neue technische Entwicklungen diese derzeit bestehenden Schwächen der organischen Leuchtdioden beizeiten ausräumen werden, so dass der OLED die Zukunft in vielen Bereichen der Technik gehören wird.